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Die Seniorenarbeitsgruppe im Bild

hintere Reihe: Werner Klenner, Otto Sternberg; mittlere Reihe: Manfred Appelt, Waltraud Grabbert, Kurt Amlow, Irmentraut Wilke; vordere Reihe: Winfried Lätsch, Irmtraud Zima; Nicht im Bild: Ruth Köhn, Heinz Reso, Erika Retterath, Evelin Schuster

1. Mai 2012

Regierender Bürgermeister lädt zum Empfang

 

Anlässlich des diesjährigen Mai-Feiertages hat Klaus Wowereit, wie auch schon im letzten Jahr, ArbeitnehmervertreterInnen und Betriebs- und Personalräte zu einem Empfang am 27. April 2012 ins Rote Rathaus eingeladen.

Dieser Empfang, jeweils am letzten Freitag vor dem 1. Mai stattfindend, hatte schon eine gewisse Tradition, die nach einer mehrjährigen Auszeit im vergangenen Jahr wieder aufgenommen worden ist. Wowereit war seinerzeit der Meinung, die „Chemie" zwischen dem Roten Rathaus und den Arbeitnehmervertretungen stimme nicht mehr so ganz. Aber im vergangenen (Wahl)-Jahr war der Zorn verraucht und die Tradition wurde wieder neu belebt.

Kurz nach 18.00 Uhr begann der Reg. Bürgermeister mit seiner Begrüßung, in die er u.a. auch einige anwesende Senatoren und Staatssekretäre einschloss, sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des DGB - Bezirks Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach. Wowereit entschuldigte Doro Zinke, die auf einem Flughafen stünde und nicht pünktlich starten könne.

Im politischen Teil seiner Rede betonte er, Deutschland sei glimpflich an der Krise vorbei gekommen. Im Land Berlin sei die Arbeitslosenrate auf 13 Prozent gesunken; gleichwohl ginge die (soziale) Schere weiter auseinander. Man habe versucht, einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 - 8,50 Euro durchzusetzen, konnte sich jedoch in den Koalitionsverhandlungen gegenüber der CDU mit diesem Ziel nicht durchsetzen. Es bleibe aber dabei:"Wir wollen einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn für Alle."

Zu den angemeldeten links-alternativen Demonstrationen um den 1. Mai drückte er sein Unverständnis aus. Es könne schließlich nicht sein, dass die Chaoten in diesem Jahr das Chaos aus Kreuzberg heraus und beispielsweise zum Wedding tragen.

Hinsichtlich der zu erwartenden Demonstrationen der rechtsradikalen Szene zum 1.Mai sagte Wowereit, den Neonazis gehört der 1. Mai nicht und bedankte sich bei den Gewerkschaften für deren Widerstand gegen die Neonazis. Es bleibe die Notwendigkeit eines Verbots der NPD bestehen.

Abschließend drückte er seine Hoffnung auf eine machtvolle Demonstration der Gewerkschaften zum 1. Mai aus.

Christian Hoßbach nahm anschließend das Wort in Vertretung von Doro Zinke, der Vorsitzenden des DGB - Bezirks Berlin-Brandenburg.

Er warnte vor den Nazis, die nicht nur am 1. Mai, aber an diesem Tag ganz explizit zurück zu drängen seien.

Der DGB-Bezirk habe die Koalitionsvereinbarung als gute Grundlage für weitere Gespräche bezeichnet. Das Vergabegesetz wird vom DGB positiv gewürdigt wie auch die Absicht, hier 8,50 Euro als untere Entgeltgrenze durchzusetzen. In diesem Zusammenhang mahnte Hoßbach die immer noch nicht eingesetzte Kontrollkommission an. Bezüglich der Flughäfen wies er auf die größer werdende Zahl von prekär Beschäftigten hin, denen Löhne zustünden, von denen sie leben können. Des Weiteren beklagte er die ebenso zunehmende Zahl von ausländischen Arbeitskräften, denen z. T. prekäre Arbeitsplätze aufgezwungen werden und dann obendrein teilweise der Lohn vorenthalten wird. Diese Ausnutzung von ausländischen Arbeitskräften, die auch auf Baustellen der Öffentlichen Hand beschäftigt sind, muss aufhören.

Zur krisenhaften Situation in Europa wies Hoßbach auf das Beispiel Spanien hin, wo etwa 50 Prozent der jungen Menschen ohne Ausbildung und Arbeit leben müssten. Internationaler Zusammenhalt und Solidarität könnten hier zur Entschärfung der Situation beitragen.

Es bleibe dabei: Lohnuntergrenzen für Alle bleibe eine Kernforderung des DGB.

Er appellierte an den Senat, die Auszubildenden des Öffentlichen Dienstes nach bestandener Abschlussprüfung in reguläre Dienstverhältnisse zu übernehmen. Es kann nicht ein Ziel des Senats sein, die guten Nachwuchskräfte, in deren Ausbildung viel Zeit und Geld geflossen ist, abwandern zu lassen weil diese keine berufliche Perspektive in Berlin für sich sähen.

Damit endete der offizielle Teil des Empfangs und Wowereit eröffnete das Büffet.

Zur Rede des Reg. Bürgermeisters ließe sich Einiges anmerken. Im Besonderen bspw. zu der Aussage, die SPD sei für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 - 8,50 Euro eingetreten, konnte sich jedoch gegenüber der CDU bei den Verhandlungen zum Koalitionsvertrag nicht durchsetzen. In klarem Deutsch heißt das, die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro wurde an dieser Stelle von der SPD als Verhandlungsmasse betrachtet!

Als recht bemerkenswert fand ich, dass Klaus Wowereit bei der Betrachtung der zum 1. Mai zu erwartenden linksalternativen Demonstrationen recht pauschal von Chaoten sprach, die das Chaos auf Berlins Straßen tragen würden. Sicher dürfte ihm bekannt gewesen sein, dass die ver.di-Jugend zu zwei dieser alternativen Demonstrationen mit aufruft. An dieser Stelle wäre eine differenziertere Qualifizierung der Demonstranten angebracht gewesen!

29. April 2012

Winfried Lätsch

 

Gewerkschaft NGG

Region Berlin-Brandenburg

Die Beratungen der Seniorenarbeitsgruppe

 

im Jahr 2012 finden jeweils um 11:00 Uhr im NGG-Gewerkschaftshaus Berlin, Gotzkowskystr. 8, 10555 Berlin in der 4. Etage statt.
 
Mittwoch, den 11. Januar 
Mittwoch, den 08. Februar 
Mittwoch, den 07. März 
Mittwoch, den 11. April 
Mittwoch, den 09. Mai 
Mittwoch, den 06. Juni 
Mittwoch, den 05. September
Mittwoch, den 10. Oktober
Mittwoch, den 07. November
Mittwoch, den 05. Dezember 

Senioren mischen sich ein

Themen die auch uns bewegen und wo wir mitmischen findest Du hier ►

Seniorenprogramm 2012

Die Seniorenarbeitsgruppe bietet den Seniorinnen und Senioren der Region Berlin-Brandenburg für das Jahr 2012 folgende Veranstaltungen an:

 
Mittwoch, den 18. Januar 2012
Vortrag: „Gesundheitsversorgung in der Gesellschaft des längeren Lebens“
Boris M. Velter, Pers. Referent der Bevollmächtigten, Leiter Referat 43 "Arbeit, Gesundheit, Familie und Gesellschaft" in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund informiert uns über die letzten Entwicklungen auf diesem Gebiet.Beginn um 11:00 Uhr im NGG-Haus in der 3. Etage.
 
Donnerstag, den 16. Februar und Freitag, den 17. Februar 2012
Wir besuchen das ARD-Hauptstadtstudio in der Wilhelmstraße 67a, 10117 Berlin.
Aus organisatorischen Gründen wird pro Tag nur eine Gruppe mit 25 Personen durch das Haus geführt. Die Führungen beginnen an beiden Tagen um 14:00 Uhr! Vorher wollen wir gemeinsam im Restaurant „Ständige Vertretung“, Schiffbauerdamm 8, 10117 Berlin, essen.
 
Mittwoch, den 14. März 2012
Besuch der Apostolischen Nuntiatur, (Vatikanische Botschaft) Lilienthalstr. 3 A, Berlin.                                                        
Wir treffen uns um 9:45 Uhr auf dem U-Bhf. Südstern, U-7. Die Führung dauert ca. zwei Stunden.
Anschließend essen wir im Restaurant „Il nuovo Primo“ am Südstern.
 
Mittwoch, den 18. April 2012
Wir besuchen das Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf, Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin,
den Lebensmittelpunkt der Charlotte von Mahlsdorf  bis 1997.
Die Führung beginnt um 10:30 Uhr.
Nach der Besichtigung wollen wir zum Essen in den Ratskeller Köpenick fahren.
 
Mittwoch, den 16. Mai 2012
Führung durch Schloss Sanssouci und das Orangerieschloss im Potsdamer Schlosspark
Wir treffen uns um 10:00 Uhr an der Bushaltestelle‚ Schloss Sanssouci‘ der Linie 606.
 
Mittwoch, den 13. Juni 2012
Führung durch die Zitadelle Spandau und Besuch des Fledermauskellers
Wir treffen uns um 9:45 Uhr an der Bushaltestelle‚ Zitadelle Spandau‘ der Linie X 33, die über U-7 Bhf. ‚Zitadelle‘ zu erreichen ist.
 
Mittwoch, den 12. September 2012
Besuch des Filmparks Babelsberg                                 
Wir treffen uns um 10:00 Uhr an der Bushaltestelle „Filmpark“ der Linien 601 o. 690, die vom S-Bhf. Babelsberg (S-7) um 9:45 bzw. 9:56 Uhr abfahren.
Wegen der Vielfalt der Angebote sollte ein Aufenthalt von 4-6 Std. eingeplant werden. 
 
Mittwoch, den 17. Oktober 2012
Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, 10117 Berlin
Wir treffen uns um 10:30 Uhr auf dem S-Bhf. Oranienburger Straße.
Nach dem Besuch der Synagogewollen wir im benachbarten Restaurant Oranium essen.
 
Mittwoch, den 14. November 2012
Führung durch die Philharmonie und den Kammermusiksaal
Wir treffen uns um 10:45 Uhr am Künstlereingang der Philharmonie (Pförtner) hinter dem Haus. Im Anschluss wollen wir im Sony-Center gemeinsam Essen.
Mittwoch, den 05 . Dezember 2012
Wir treffen uns um 14.00 Uhr zur Kaffeetafel im NGG-Haus der Region Berlin-Brandenburg
 
Die Teilnahme ist nur mit einer vorherigen Anmeldung möglich!
Bitte den Anmeldebogen verwenden.
 
Eure Anregungen und Vorschläge zu weiteren Veranstaltungen und neuen Zielen nehmen wir gern auf!
  
Viel Spaß bei Euren Unternehmungen wünscht Euch Eure
 
Seniorenarbeitsgruppe

 

Anmeldebogen hier:

Für Skatfreunde


 

 

Die Skatrunde im Jahr 2012 trifft sich jeweils am Dienstag um 13:00 Uhr
 
Die Termine sind:
 
10. Januar
14. Februar
13. März
10. April
08. Mai
12. Juni
10. Juli
14. August
11. September
09. Oktober
13. November
11. Dezember 
 
Nähere Informationen gibt es im Büro der NGG-Region in Berlin.
 
Telefon: 030-399915-0

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